Artikel in der Kategorie 'Rechtschreiben'

Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen:
Symptome:
Wichtiger Hinweis vorab: Es ist nicht schlimm, wenn Ihr/ das Kind mal eines der folgenden Symptome (s. Tabelle) aufweist.
Jedoch systematische Symptome (d. h. mehrere und über einen längeren Zeitraum hinweg bestehende Symptome) sollten unbedingt untersucht werden!

Lesen
Probleme bei der Sinnentnahme des Textes
Probleme bei der Synthese (d. h. dem zusammenhängenden [...]

Von Anne, 13. Juli 2010, 17:10 Uhr

Probleme beim Lesen-und Schreibenlernen
1. Physische Gründe:
Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen können physische Gründe haben. Ist die Funktion eines oder mehrerer Sinnesorgane eingeschränkt, so ergeben sich Schwierigkeiten für das Kind beim Lernen. Somit ist es unabdingbar, bei einem Kind mit Lese- und Schreibschwierigkeiten die Funktionalität der Augen, der Ohren usw. überprüfen zu lassen. Des Weiteren kann eine [...]

Von Simone, 13. Juli 2010, 12:36 Uhr

 

Name
Bausteine Fibel 
Kleeblatt
Mimi die Lesemaus

Ausgabe
2003
2001
2008

Verlag
Diesterweg
Schroedel
Oldenbourg

Methode
- analytisch-synthetischer Lehrgang mit Anlauttabelle
- geht auf individuelle Lernvoraus-setzungen der Kinder ein- Lehrgang für individuelle Lernwege geeignet
- systematischer Leselehrgang- verzahntes Üben von Lesen&Schreiben von Anfang an
- Förderung des freien Schreibens mit der Anlauttabelle

Sprache
- kindgerecht- grammatischen Strukturen werden komplexer
- bereits zu Beginn anspruchsvolle& lange Wörter
- kindgerecht- relativ schnelle Steigerung der grammatischen Strukturen
- kindgerecht- [...]

Von KL, 27. Juni 2010, 22:26 Uhr

Aspekte der Schrift

Lesbarkeit
Geläufigkeit
Genauigkeit/ Orthografie

Um die Lesbarkeit bei Schülern und Schülerinnen zu erreichen, ist es wichtig darauf zu achten, dass die Buchstaben –von ihnen- in genormter Form wiedergegeben werden. Das bedeutet also, dass ein „e“ auch aussehen muss wie ein „e“. Des Weiteren muss die Lehrkraft die Kinder anleiten, dass sie darauf achten keine zu dicken [...]

Von RB, 22. Juni 2010, 12:28 Uhr

Aktueller Gedanke:
Kindliches Lernen ist aktiv und konstruktiv.
Frühe Schreibungen sind nicht die einfache Reproduktion von gedächtnismäßig (evtl. unzureichend) Gespeichertem, sondern entstehen in einem (re)konstruktiven Prozess.
Erklärung:
Konstruktivismus:  Menschen konstruieren und bauen Inhalte eigenaktiv zusammen. Es gibt keine 1:1 Übertragung . Kind konstruiert ein Wort jedes Mal neu und muss dabei immer aktiv werden, ein Wort kann somit auch [...]

Von FR, 2. Juni 2010, 21:39 Uhr

1. Phase: logographische Phase
-      beginnt mit dem Lesen
-      erster Zugang zum Schriftspracherwerb
-      ist eine „direkte Strategie“ im Sinne des Zwei-Wege-Modells, d.h. sie ist nicht phonologisch vermittelt und sowohl   Lesen als auch Schreiben sind nur möglich, wenn bereits eine Gedächtnisrepräsentation des entsprechenden Wortes vorliegt
-          Kinder lernen Wortbilder auswendig und reproduzieren diese: symbolisches Lernen
-          manche Kinder überspringen [...]

Von FR, 2. Juni 2010, 21:35 Uhr

Thesen von Scheerer-Neumann
Die Prozesse bei der Verarbeitung von Schrift sind spezifisch und interaktiv
spezifisch: nicht verallgemeinernd
interaktiv: Kind schreibt für sich und hat ein Motiv für das Schreiben
Das 6-Phasen-Modell:
1.Phase: Nachahmung äußerer Verhaltensweisen
Lesen: „Als-ob“-Vorlesen
Schreiben: Kritzeln
Einige Beispiele aus dieser Phase:
2.Phase: Kenntnis einzelner Buchstaben am Hand figurativer Merkmale
Lesen: Erraten von Wörtern auf Grund visueller Merkmale von Buchstaben oder –teilen (Firmenembleme [...]

Von FR, 2. Juni 2010, 21:13 Uhr

Thesen von Spitta:

Logographische und Halbphonetisches Stadium
Alphabetische Stufe und phonetische Phase
Orthografische Stufe und Phonetische Umschrift und Übergang zur entwickelten Rechtschreibfähigkeit

Logographische Stufe:
-          Orientierung an spezifischen visuellen Merkmalen
-          Lautanalyse und Lautsynthese sind kaum ausgebildet, Zugang zur Bedeutung anhand von Oberflächenmerkmalen
-          lediglich bekannte Wörter [...]

Von FR, 2. Juni 2010, 21:00 Uhr

Vier Kinder aus einer 1. Klasse sollten zu den 8 Bildern mithilfe ihrer Anlauttabelle die Begriffe dahinter schreiben und zwar jedes Kind zweimal.
Als Ergebnis lässt sich auch hier festhalten, dass sie die Wörter so aufgeschrieben haben, wie sie ausgesprochen werden und häufig beim zweitenmal den Begriff anders schrieben.

Von SM, 11. Mai 2010, 23:46 Uhr