Artikel in der Kategorie 'Lernvoraussetzungen'

Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen:
Symptome:
Wichtiger Hinweis vorab: Es ist nicht schlimm, wenn Ihr/ das Kind mal eines der folgenden Symptome (s. Tabelle) aufweist.
Jedoch systematische Symptome (d. h. mehrere und über einen längeren Zeitraum hinweg bestehende Symptome) sollten unbedingt untersucht werden!

Lesen
Probleme bei der Sinnentnahme des Textes
Probleme bei der Synthese (d. h. dem zusammenhängenden [...]

Von Anne, 13. Juli 2010, 17:10 Uhr

 Mit welchen Problemen waren Sie in Sachen Schriftspracherwerb in den letzten zwei Jahren Ihrer Klasse konfrontiert? Hatten Sie einen Fall, der Sie am meisten geprägt hat und aus dem Sie neue Erkenntnisse für Ihre zukünftige Arbeit ziehen können?

Mangelnde phonologische Bewusstheit, Raum-Lage-Probleme (d-b…), Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, feinmotorische Probleme, zu wenig Übung und Unterstützung von bildungsfernen Familien.
Habe [...]

Von Helena, 13. Juli 2010, 16:04 Uhr

Was sind die aktuellen  didaktischen Prinzipien des Lese-  und Schreiblernverfahrens?

-          Kommunikationsorientierung – oberste Maxime

Lesen u. Schreiben sollen Kommunikation ermöglichen
SSE soll zeigen, was Kommunikation bedeutet
Schüler sollen Erleben, dass SSE der Kommunikation dient

→bei der Auswahl der Fibel, Anlauttabelle… beachten
-        Persönliche Relevanz

Kind soll sich angesprochen fühlen
Geschriebenes soll mit der Lebenswelt der Kinder zu tun [...]

Von CS1, 18. Juni 2010, 15:43 Uhr

2. Voraussetzungen zentraler Funktions- & Verstehensleistungen
Kognitive Fähigkeiten
a) Speicherfähigkeit des Gehirns:
Eine wichtige Funktion unseres Gehirns ist die Speicherfähigkeit. Damit dies funktioniert, müssen die Gehirnhälften gut vernetzt sein. Da die rechte Gehirnhälfte (meist Gestalthirn) die linke Körperhälfte steuert und die linke Gehirnhälfte (meist Logikhirn) für die rechte Körperhälfte verantwortlich ist, müssen diese gut zusammenarbeiten, wenn es Funktionen [...]

Von BH, 25. Mai 2010, 22:37 Uhr

b) Koordination der Gehirnhälften:
Überkreuzbewegungen sind gut um die Gehirnhälften besser miteinander zu verbinden. Bei Kindern, die im Babyalter nicht gekrabbelt sind, kommt es häufig zu Problemen bei der Koordination der Gehirnhälften, da das Krabbeln eine wichtige Überkreuzbewegung ist. Da ein Zusammenhang zwischen der Motorik und den kognitiven Fähigkeiten besteht, gibt es Übungen, die diese Koordination [...]

Von BH, 25. Mai 2010, 22:33 Uhr

c) Fähigkeit zur Assoziation:
Um diese Fähigkeit zu fördern, kann man den Kindern Quatschtexte lesen lassen (z.B. „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“). Weiterhin kann man auch Quatsch- oder Geheimsprachen (beispielsweise nach jedem Vokal ein „sch“ etc. setzen) vorlegen, oder einen Satz vorgeben, der dann weitergebildet wird, egal ob dieser einen Sinn ergibt oder nicht. Eine zusätzliche [...]

Von BH, 25. Mai 2010, 22:33 Uhr

d) Fähigkeit zur Sinnerwartung/Antizipation
Die Kinder sollen bei Wörtern wie „Bank“ oder „Schimmel“, die mehrere Bedeutungen haben, aus dem Kontext herauslesen können, was gemeint ist. Um diese Fähigkeit zu fördern, kann man Texte vorlegen, bei denen manche Hauptwörter durch Bilder  ersetzt werden und die Kinder sollen dann erkennen, welches Wort in den Satz/Kontext passt. Zudem sollen [...]

Von BH, 25. Mai 2010, 22:31 Uhr
Von BH, 25. Mai 2010, 22:30 Uhr

3.) Psychologische Grundbedingungen
1.) Motivation
Motivation ist die Basis und der Schlüssel zum Lernerfolg.
Zum einen kann die Motivation der Schüler durch didaktische Kompetenzen gefördert werden:
- Der wesentliche Aspekt ist die Freude der Kinder, die immer im Vordergrund stehen soll und wodurch der größte Lernerfolg erzielt werden kann. Dies kann unter anderem durch kindgemäße Texte, bzw. Texte, welche [...]

Von SB, 25. Mai 2010, 19:00 Uhr