Als Lehrerin oder Lehrer sollte man immer dazu fähig sein, das eigene Handeln pädagogisch, inhaltlich und sachlich zu erklären um damit den Ansprüchen und Fragen der Eltern, Schüler und Kollegen gerecht zu werden. Solange man das Vorgehen im Unterricht rechtfertigen und fachlich begründen kann wird es von den Eltern vorwiegend akzeptiert und unterstützt. Auf Fragen wie „Warum muss mein Kind das lernen?“ oder „Muss das denn sein?“ etc. kann man so gezielt antworten. Doch für pädagogische, inhaltliche und sachliche Erklärung ist ein Hintergrundwissen über die Themenbereiche notwendig. Im Folgenden wird es um den fachlichen Hintergrund des Schriftspracherwerbs gehen.

Der Schriftspracherwerb kann in etwa mit dem Ablauf der frühkindlichen Sprachentwicklung gleichgesetzt werden. Die Entwicklungen sind hinsichtlich kognitiver, sprachlicher und interaktionaler Aspekte ähnlich. Das Kind beginnt beim Sprechen bzw. Schreiben immer mit etwas, das es stark emotional betrifft. So schreibt ein Kind beispielweiße sehr früh den eigenen Namen oder Namen bzw. Bezeichnungen der Familie. Zusätzlich übernimmt das Kind immer Dinge, die es ständig oder häufig hört.

Ebenso wie das Sprechen lernen ist der Schriftspracherwerb geprägt von Fehlern, die man jedoch nicht ständig direkt korrigieren sollte. Eine viel bessere Variante ist die Verbesserung durch das Präsentieren von Idealen beispielweise durch Wiederholung der Aussage in der richtigen Form.

Die grundsätzliche Parallelität ist jedoch eingeschränkt, denn Sprechen wird dauerhaft geübt während Lesen und Schreiben im Alltag nicht so sehr präsent ist. Die Anwendung der Schrift und der Lesetechnik muss jedoch ebenso häufig geübt werden wie das Sprechen.

Der fachliche Hintergrund über den Schriftspracherwerb ist weitläufig. In dem folgenden Schaubild wurde versucht die wichtigsten Aspekte zusammenzufassen

Von Yvonne Hamburger, 1. Mai 2010, 15:00 Uhr

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