Lateinische Ausgangsschrift:

  • verwendet bis 2000
  • Zeilenverhältnis 4:5:4
  • leichte Rechtslage
  • Drehrichtungswechsel (z.B.: H)  ->Entlastung der Feinmotorik,deshalb zuerst in Sonderschulen eingeführt
  • variable Buschstabenverbindung

Vereinfachte Ausgangsschrift:

  • eingeführt ab 2001
  • Zeilenverhältnis 1:1:1
  • Baukastenprinzip: Buchstabe für Buchstabe wird immer an der selben Stelle verbunden und zusammengebaut ->Enstehung eines gewissen Rhythmus´
  • Anfang und Ende des einzelnen Buchstabens am oberen Ende des Mittelbandes (z.B.: i,s,z,t)
  • Orientierung an der Druckschrift -> Einfachheit
  • möglichst wenig Drehrichtungswechsel

Lateinische Ausgangsschrift

Vereinfachte Ausgangschrift

1-3 verschiedene Schriftbilder der Lateinischen Ausgangschrift;

4 Vereinfacht Ausgangschrift

Bauer Karina, Hüther Ann Susann

1981 vergleicht Heinrich Grünewald die beiden Ausgangsschriften  in einer Studie und behauptet daraufhin, die vereinfachte Ausgangsschrift sei besser ( Schreibgeschwindigkeit, Rechtschreibung,..).

1996 versucht  Wilhelm Topsch dies zu widerlegen. Allerdings beruht die Basis seiner Aussage nur auf einem Satz, der zu schreiben ist, :   ” Wir malen ein Auto” –> wenig unterschiedliche Buchstaben; wie auch keine gleichmäßige Aufteilung von Jungen und Mädchen

=> Aussage nicht besonders aussagekräftig

Steininger

Von KB1, 21. Juni 2010, 18:49 Uhr

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