Interview mit zwei Grundschullehrerinnen zum Thema „Fibel“

Welche Fibel benutzen Sie an Ihrer Schule?

Mimi die Lesemaus Frohes Lernen

Wie lange wird diese Fibel schon verwendet?

Die Fibel ist nun mindestens schon 13 Jahre an der Schule. Die Anlauttabelle wurde aber ergänzt. Bestimmt schon 10 Jahre, wenn nicht schon länger. Das einzig neue ist die Anlauttabelle die ergänzt wurde.

Warum haben Sie sich für diese Fibel entschieden?

Zur Entscheidungsfindung wurde ein Team aus Grundschullehrern gebildet, die verschiedene Fibeln miteinander verglichen. Die Entscheidung fiel für Mimi, die Lesemaus. Dafür sprachen die vielen zusätzlichen Materialien, die  eine Differenzierung ermöglichen, die Strukturiertheit des Leselehrgangs und die Anlauttabelle mit der Begabtere Schüler arbeiten können. Die Bibel wurde schon vor meiner Zeit hier an der Schule verwendet. Ich habe sie übernommen, da ich mit den Parallelklassen eng zusammenarbeite und dort auch mit dieser Fibel gearbeitet wird.

Werden viele zusätzliche Materialien benötigt?

Mimi, die Lesemaus gibt es auch als Handpuppe, die immer wieder in den Unterricht eingebaut wird. Des weiteren gibt es einen Lehrerkommentar mit Kopiervorlagen, Bastelmaterialien und Lernzielkontrollen. Diese Kopiervorlagen dienen als Übung und zur Differenzierung. Weiterhin gibt es einen Druck- und Schreibschriftlehrgang, ein Arbeitsheft, eine Lernspiel CD-ROM und einen Schülersetzkasten. Es gibt auch eine Jahresplanung, die den Lese- und Schreiblernvorgang zeitlich einteilt. Die Materialien werden in dieser Schule auch meist alle verwendet. Zusätzlich werden natürlich noch weitere Mimi- Externe Materialien benutzt. Es gibt eine Handpuppe, die „Mimi“ genannt wird, eine Lehrerhandbuch, zusätzliche Arbeitshefte, einen Schreiblehrgang und vieles mehr. Es werden also viele zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten angeboten die man nutzen kann aber nicht muss.

Spricht die Fibel die Kinder an?

Die Fibel spricht die Kinder sehr gut an und auch die Lehrer können gut damit arbeiten. Die Fibel ist sehr überschaubar und die Texte beinhalten sowohl den Erfahrungshorizont der Kinder als auch neue Themen. Die Fibel nimmt auch Bezug zum HSU Unterricht. Es sind verschiedene Textsorten in der Fibel wie beispielsweise  Märchen, Gedichte, Bastelanleitungen,  Sachtexte und Geschichten. Um die Neugier der Kinder zu fördern und um sie zum weiteren Lesen anzuregen wird auch Kinderliteratur vorgestellt. Zum Beispiel „Die kleine Hexe“. Die Fibel spricht die Kinder schon an. Es sind viele abwechslungsreiche Geschichten etc. vorhanden, dass macht das Lesenlernen für die Kinder interessant. Mit dieser Fibel ist man als Lehrer auf der sicheren Seite, denn auch leistungsschwächere Schüler können damit gut lernen. Da die Fibel sehr strukturiert und genau ist.

Kommen Sie gut klar damit, oder würden Sie sich im Nachhinein für eine andere Fibel entscheiden?

Ich bin sehr zufrieden mit der Mimi – Fibel, da sie sehr viel zusätzliches Material zum Differenzieren bietet. Den Kindern macht es viel Spaß mit Mimi zu arbeiten. Ich komme mit der Fibel gut klar, da man als Lehrer eine gute Vorlage hat. Ich würde jedoch gerne eine etwas offenere Form der Fibel verwenden. Man könnte mit den Kindern viel freier arbeiten und neue Sachen ausprobieren. Man wäre nicht so gebunden und könnte viel mehr Freiarbeit mit einfließen lassen.
Von MIKO, 29. Juni 2010, 21:11 Uhr

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